Francesco Costa
Chief Medical Officer
francesco.costa@novaloop.ch
Francesco begeistert sich für Technologie, seit er etwa acht Jahre alt war. Damals begann er, die ersten Computer zu Hause auseinanderzunehmen, zu konfigurieren und zu programmieren. Diese Neugier begleitete ihn auch, als er sich für die Medizin entschied.
Er studierte Medizin und Chirurgie an der Universität Bologna und arbeitete als Forscher im Research, Innovation & Technology Lab des IRCCS Istituto Ortopedico Rizzoli (Prof. Baldini). Dort entwickelte er patentierte Geräte für das Erlernen der Mikrochirurgie, darunter Microsurgery Arena, einen Trainer für Mikrochirurginnen und Mikrochirurgen, der heute weltweit vertrieben und eingesetzt wird. Zudem wirkte er an einer neuen photoaktivierten Therapie für Weichteilsarkome mit. Zu diesem Thema forschte er auch am Mie University Hospital in Tsu, Japan (Prof. Kusuzaki).
Anschliessend sammelte er fünf Jahre klinische Erfahrung in der Hand- und plastischen Chirurgie in der Schweiz, in England und in Indien, unter anderem am Universitätsspital Zürich (USZ) und als Hand Surgery Fellow am Ganga Hospital (Prof. Raja Sabapathy, Dr. Hari Venkatramani), einem international führenden Zentrum für Handchirurgie.
Nach einem Aufenthalt am MIT entschied er sich, sich auch der Innovation im Gesundheitswesen zu widmen. Neben seiner klinischen Tätigkeit entwickelte er Anwendungen der künstlichen Intelligenz und Telemedizinlösungen wie Medrooms.ch, eine Plattform für Telekonsultationen, die von Anfang an auf den Schutz von Patientendaten ausgelegt wurde. Später wandte er sich auch der Sicherheit von Sprachmodellen (LLMs) in der Medizin zu, einem Thema, zu dem er heute in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden forscht. 2026 schloss er den MAS in Management, Technology and Economics (MTEC) an der ETH Zürich ab.
2026 kam Francesco als Chief Medical Officer zu Novaloop, um seine klinische und technologische Erfahrung in Projekte im Gesundheitswesen einzubringen. Ihn treiben Neugier und die Leidenschaft für bereichsübergreifende Innovation an: Lösungen, die im Alltag funktionieren, Technologie, die man bis ins Detail versteht, und Systeme, die so geprüft werden, wie es ein Angreifer tun würde.